- Lexikon der Edelsteine

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Edelstein-Lexikon
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- Sodalith
- Geografie: Hauptfundstätten liegen u. a. in Brasilien, Nordamerika und Namibia. Auch Vorkommen in Deutschland
- Zuordnung Sternzeichen: Schütze
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Sodalith ist ein Silicat und gehört zur Familie der Feldspatoide. Sein Name begründet sich mit dem hohen Natriumgehalt (Soda=Salz, Lithos=Stein). Die Kristalle sind im allgemeinen wenig durchscheinend, farblos, grau oder in seltenen Fällen auch blau. Die blau gefärbten Exemplare sind die begehrtesten. Sodalith besitzt eine Härte von 5 bis 6 auf der Mohsschen Skala.
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Im Altertum galt er als Stein der Künstler. Er wurde von Sängern, Bildhauern, Malern und Dichtern als ständiger Begleiter geschätzt, da er die künstlerischen Fähigkeiten unterstützt. Diese Tradition hielt sich bis ins Mittelalter. In den darauf folgenden Jahrhunderten geriet der Sodalith ein wenig in Vergessenheit, ehe er im 19. Jahrhundert als Heil- und Schmuckstein wiederentdeckt wurde.
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Heilwirkung auf den Körper
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Der Sodalith hilft bei Problemen, die mit dem Hals zusammenhängen, so z.B. bei Heiserkeit und Stimmverlust. Außerdem soll er helfen, die Bauchspeicheldrüse zu aktivieren, genügend Insulin zu produzieren, was besonders für Diabetiker wichtig ist. Der Einfluss des Sodaliths zeigt sich auch in einer Aktivierung des Lymphflusses, was wiederum eine Stärkung des Immunsystems zur Folge hat.
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Heilwirkung auf den Geist
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Der Sodalith verhilft zu emotionalem Gleichgewicht und bringt besonders sensibleren Menschen mehr Selbstvertrauen, Standfestigkeit, und Mut. Er vertreibt Schuldgefühle und Ängste. Der Sodalith aktiviert nicht nur das logische Denkvermögen, sondern inspiriert auch künstlerische und schöpferische Menschen zu neuen Werken. Außerdem ist er ein starker Stein zur Klärung und Bestimmung der eigenen Identität.
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