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Lexikon der Edelsteine
 
Edelsteine
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Edelstein-Lexikon
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Jaspis rot
Geografie: Jaspis wird u. a. in Süd-Afrika und Brasilien abgebaut
Zuordnung Sternzeichen: Widder, Jungfrau, Skorpion, Steinbock
 
Jaspis ist eine Varietät des Quarzes, der eine Menge an Fremdstoffen beinhaltet. Diese Fremdstoffe verleihen dem Jaspis seine verschiedenen Farben. So entsteht zum Beispiel der rote Jaspis durch Eisenoxid, während der gründe Jaspis seine Farbe durch Einschlüsse von Eisensilikat-Verbindungen erhält. Die Mohshärte beträgt 6,5 – 7.
 
Jaspis war schon in der Antike sehr begehrt. Alte indische Lehren bezeichnen ihn als Mutter aller Edelsteine. Auch in der Bibel wird er als einer der Grundsteine der Stadt Jerusalem erwähnt.
 
Der rote Jaspis ist ein besonders kraftvoller Stein und sollte in keiner Sammlung fehlen. Für Hildegard von Bingen stand er zum einen für Wärme, zum anderen für Veränderung.
 
Heilwirkung auf den Körper
Roter Jaspis besitzt blutstillende Eigenschaften und kann Wunden schnell schließen. Außerdem werden ihm kreislauffördernde Eigenschaften nachgesagt. Ebenso kann er bei Verdauungsproblemen helfen. Während der Schwangerschaft wirkt er der Übelkeit entgegen und er erleichtert die Niederkunft.
 
Heilwirkung auf den Geist
Roter Jaspis stärkt das Selbstvertrauen und die Willenskraft. Er steht für Dynamik und Vitalität. Er verleiht einem die Energie, Dinge in Angriff zu nehmen, die man lange vor sich hergeschoben hat.
 
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